Katy Puchalla – Künstlerin und Videografin


Für meinen Fotoblog möchte ich eine Themenreihe starten – Portraits & Stories – und beginnen werde ich mit Katy Puchalla. Sie ist Künstlerin, Filmproduzentin, total lieb, mega sympatisch und hat immer eine positive Sicht auf die Dinge.

Ich kenne Katy bereits seit ein paar Jahren. Sie machte von meiner Band und mir etliche Bandfotos, drehte mit uns Musikvideos und sie gestaltete das Cover unseres aktuellen Albums. Ich durfte sie auch schon öfters mit meiner Kamera begleiten, um hinter den Kulissen zu fotografieren. Es ist immer schön etwas mit ihr zu unternehmen.

Ich fuhr also letzte Woche Samstag nach Hamburg rein, um mich mit Katy zu treffen, sie zu interviewen und Fotos von ihr zu machen.

Bereits mit dreizehn Jahren wollte sie Künstlerin werden. Da es jedoch verdammt schwer sein kann, damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen begann ihr Start in das Arbeitsleben ein klein wenig anders.

Mit achtzehn zog sie von zuhause aus und begann ein Studium in Philosophie und Kunstgeschichte. Jedoch merkte sie schnell, dass das nicht war, was sie wollte und beendete es wieder.

Aber sie blickte stets nach vorn. Sie begann in einer Schule zu Arbeiten um Kunstkurse für Kinder anzubieten, zusätzlich machte sie eine Ausbildung als Yogalehrerin.

Nach einer Weile führte ihr Weg zurück an die Uni, wo sie begonnen hat Kommunikationsdesign zu studieren. Dieser Studiengang war für sie der perfekte Mittelweg, um ihre Kreativität frei entfalten zu können, aber auch die Sicherheit zu haben, einen Abschluss zu bekommen.

Der Weg zur professionellen Filmproduzentin ebnete sich schon während ihres Studiums, wo sie bereits die ersten Auftragsarbeiten annahm. Nachdem sie ihren Abschluss an der Uni gemacht hatte, begann sie erst freiberuflich zu arbeiten und stieg dann in eine Filmproduktion mit ein, in der sie für zwei Jahre tätig war.

Im Jahr 2019 entschied sie sich, sich selbstständig zu machen und begann in Eigenregie Filmaufträge an Land zu ziehen. Un sie begann sich wieder dem zu widmen, was sie neben der Produktion von Filmen am liebsten macht – dem Malen.

Es kam und traf sie, wie es uns alle getroffen hat – die Corona Pandemie. Ihr ging es glaub ich wie jedem von uns. Die fehlenden sozialen Kontakte und das Wegfallen von so gut wie allen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, gehen auf Dauer auch an ihr nicht vorbei. Aber auf meine Frage, wie sie damit umgegangen ist und ob sie den Schritt in die Selbstständigkeit bereut hat, antwortete sie

Am Anfang hat es eine weile gedauert bis ich ein Problem im Lockdown gesehen habe, da ich eigentlich immer dazu tendiere alles positiv zu sehen. Ich hab immer das Beste daraus gemacht. Doch irgendwann wurde für mich die Situation immer schwieriger und deshalb war es mir super wichtig die Kunst zu haben. Das war eigentlich meine Rettung. Gleichzeitig hatte ich ja auch noch Filmprojekte. Es ging alles irgendwie. Nein, bereut habe ich es nicht!

Wir gingen noch eine Zeit lang spazieren und plauderten ein wenig, bis sich unsere Wege wieder trennten. Sie ging zurück in ihr Atelier und ich setzte mich noch für eine kurze Zeit in ein Café und begann die Eindrücke des Tages zu verarbeiten.

Wer mehr über die Filme und Kunstwerke von Katy wissen möchte, kann einen Blick auf ihre Homepage katypuchalla.com werfen.


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